Paarberatung

Partnerschaft wird von Entwicklung und Veränderung geprägt, und jedes Paar lebt mit der Herausforderung, ein für sich stimmungsvolles Beziehungsmodell zu entwickeln.
​Fehlende oder konfliktreiche Kommunikation, Alltagsstress, Gewohnheit oder Liebesaffären können hingegen tiefe Beziehungskrisen auslösen. Dadurch verliert eine Partnerschaft an Lebendigkeit, und das Vertrauen schwindet.
Wenn Beziehungsprobleme in den Vordergrund rücken, Konflikte und innere Distanz Alltag werden, geht der Blick für Lösungen und Zuversicht verloren.

Ziel der Paarberatung oder Paartherapie ist es, Wünsche und Bedürfnisse beider Partner zu erfassen und eine Gesprächskultur zu schaffen, die der Sehnsucht nach Respekt, Liebe und Geborgenheit wieder gerecht wird. Auch wenn sie schwierig auszuhalten sind: Beziehungskrisen bieten immer die Chance zur persönlichen und gemeinsamen Entwicklung. Etwa bei diesen Themen:

 

Partnerschaft 
Damit Liebe die Zeit überdauert, muss sie genährt und gepflegt werden. Nicht in Form einer oder zweier grosser Aktionen im Jahr, sondern durch tägliche Aufmerksamkeiten und das konstante Bemühen um ihr Wohlergehen.

Stress
​Schleichend und lange Zeit unbemerkt, zerstört Stress das Partnerschaftsleben. Häufig ist er auch Auslöser für Trennungen, da er Veränderungsimpulse provoziert: Das Bedürfnis, auszubrechen, wird übermächtig. Stress reduziert nachweislich positive Verhaltensweisen im Alltag - und dies am stärksten in Partnerschaft und Familie. Für die Pflege der Beziehung ist es von zentraler Bedeutung, dass sich die Partner im alltäglichen Umgang um Positivität bemühen und Alltagsstress abgebaut wird.

Kommunikation  
​Je höher das Stresspotenzial, desto geringer die gemeinsame Zeit. Dies kann zum Verlust der Kommunikationskultur, zur Abnahme des gegenseitigen Interesses und schliesslich zum Zerfall der Liebe führen. Kommunikation spielt dabei eine entscheidende Rolle. Paare, die gut miteinander reden können und fähig sind, Konflikte konstruktiv auszutragen, finden in der Regel auch Lösungen aus der Krise. Im moderierten Gespräch finden Partner nicht nur einen neuen Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen, sondern betrachten einander auch nach und nach aus einem anderen Blickwinkel.

Entwicklung 
Partnerschaftliche Liebe ändert sich mit der Zeit. Stehen anfänglich Leidenschaft und Faszination im Vordergrund, werden langfristig gegenseitiges Verständnis, emotionale Intimität und Verbundenheit immer wichtiger. Solche Entwicklungsprozesse gehören zum Beziehungsleben und können gezielt gefördert werden.

Seelische Verletzungen
​Wenn wir lieben, machen wir uns verletzlich. Im Laufe einer Partnerschaft lässt es sich kaum vermeiden, dass wir uns gegenseitig durch unbedachte Äusserungen und Handlungen verletzen. Auch wenn uns dies bewusst ist, können derartige Ereignisse die innere Welt zum Einsturz bringen. Werden solche Erlebnisse nur oberflächlich besprochen, sind sie eine ständige Gefahr für eine Beziehung. Eine Möglichkeit, sich aus solchen Bindungsverletzungen zu befreien, besteht darin, sich mit ihnen auseinanderzusetzen - und zwar gemeinsam.

Nähe und Intimität
Ein lustvolles und erfülltes Sexualleben beeinflusst das körperliche und seelische Wohlbefinden und damit auch die Beziehungsqualität positiv. Findet körperliche Nähe nicht mehr statt, entfremden sich Paare, und die innere Distanz wird grösser. Sexuelle Probleme sind weder selten noch ungewöhnlich, aber sie stören und gefährden die Paarbeziehung. Eine Paarberatung oder Paartherapie kann verlorene Nähe wieder hervorbringen.
 

 

 

 

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